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LEIPZIGER AKRTIONSKREIS FRIEDEN, 14. August 2006,18.00 Uhr:
Am Montag, dem 14. August 2006,18.00 Uhr, setzen wir unsere

MAHNWACHE GEGEN KRIEG, ZERSTÖRUNG UND GEWALT !

FÜR EINE SOFORTIGE UND ENDGÜLTIGE WAFFENRUHE
IM NAHEN UND MITTLEREN OSTEN
auf dem Nikolaikirchhof fort.
Wie bisher, werden wir - friedlich und solidarisch - unserer Anteilnahme und Mitgefühl gegenüber allen Opfern und Betroffenen - des dann bereits über einen Monat dauernden Krieges - zum Ausdruck bringen. Erneut soll darauf hingewiesen werden, dass "Kriegsziele" von keiner der beteiligten Seiten erreicht werden konnten und können - dass das einzige Resultat vielmehr darin besteht, humanitäre Tragödien, ökologische Katastrophen und die Verwüstung ökonomischer und ziviler Strukturen in ungeheuerem Ausmaß herbeigeführt zu haben, dass Lebensgrundlagen einer ganzen Region auf Jahrzehnte sinnlos zerstört worden sind und werden. Wir fordern, dass - auch von der Bundesregierung - alles unternommen wird, um eine sofortige und endgültige Waffenruhe zu erreichen. Allein sie ist die Voraussetzung für den langen und schwierigen Weg der diplomatischen Lösung der politischen Probleme im Nahen und Mittleren Osten unter Einbeziehung aller Beteiligten. . In der Nikolaikirche werden bereits ab 17.30 Uhr - unter Leitung von Superintendenten Martin Henker - Gebete für den Frieden abgehalten. Wir möchten Sie hiermit bitten, an geeigneter Stelle auf unser Anliegen hinzuweisen. Mit freundlichen Grüßen I.A.: Isa Kreft, Winfried Helbig------

Attac Deutschland, 28. Juli 2006:

Erklärung zum Krieg im Nahen Osten


Die Eskalation stoppen die eigene Verantwortung erkennen!

Von den Kriegsparteien fordern wir:
o einen sofortigen Waffenstillstand,
o die Respektierung von Völkerrecht und Menschenrechten,
o den sofortigen Beginn von Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch.
Von der Bundesregierung:
o sich eindeutig und unmissverständlich zur Unverletzlichkeit der libanesischen Grenzen zu bekennen,
o jegliche Rüstungslieferungen incl. atomwaffenfähiger U-Boote in die Region sofort zu stoppen,
o Unterstützung einer „Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Nahost“ (KSZNO) bei der alle Konfliktparteien vertreten sein müssen, einschließlich der palästinensischen Autonomiebehörde, der Hisbollah, der libanesischen Regierung, Syrien und Iran. Ziel ist eine systematische Abrüstung und eine atomwaffenfreie Zone in Nahost,
o ein humanitäres Sofortprogramm für die Verletzten, Obdachlosen und Flüchtlinge im Libanon.
 Vollständige Erklärung
 Hier gehts zum Mailomat von ATTAC-Deutschland
(Mail an Dr. Angela Merkel (Bundeskanzlerin) und Dr. Frank-Walter Steinmeier (Bundesaußenminister))

Erklärung von Verlegern

17.02. 2005 - Zum angekündigten Rückzug der Bundeswehr von der Buchmesse veröffentlichte die  junge Welt am 14.02. eine Stellungnahme von Verlegerinnen und Verlegern, die sich gegen eine Beteiligung der Bundeswehr an der Buchmesse ausgesprochen hatten.

Zur Erklärung der Verleger

Kein Bundeswehrstand auf der Buchmesse?

12.02. 2005 - In einer Meldung des  Neuen Deutschland vom 12. Februar heißt es, die Bundeswehr verzichte nach Aussagen eines Vertreters des Verteidigungsministeriums auf einen Stand auf der Leipziger Buchmesse. Ferner wurde in dem Artikel auf die Aussage einer Messesprecherin verwiesen, die Bundeswehr habe sich bisher nicht angemeldet. Das irritiert, denn im online verfügbaren  "vorläufigen Ausstellerverzeichnis" der Leipziger Buchmesse ist auch das "Bundeswehr Streitkräfteamt" als Aussteller aufgeführt.

In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Protesten gegen eine Beteiligung der Bundeswehr an der Leipziger Buchmesse gekommen. Die Militärs hatten ihren Stand - den größten auf der gesamten Ausstellungsfläche - in unmittelbarer Nachbarschaft zum Jugendbuch- und Comic-Bereich aufgebaut und propagierten in ihrem außerordentlich fragwürdigen Simulationspiel "POL.IS" internationale Militäreinsätze.

Im vergangenen Jahr gipfelte die Auseinandersetzung darin, daß die Bundeswehr Feldjäger (!) zum Schutz ihres Standes einsetzte und diese handgreiflich gegen die Protestierenden vorgingen.